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Hochspannungsleitungen im Visier

29.03.2012 09:00 - Presse

Transkription des Online-Artikels "Hochspannungsleitungen im Visier" von Jürgen Müller, erschienen am 29.03.2012 auf otz.de.

Hochspannungsleitungen im Visier

Eon Thüringer Energie prüft [...]

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Mit 110 000 Volt auf Augenhöhe

30.10.2011 00:00 - Presse

Transkription des Online-Artikels "Mit 110 000 Volt auf Augenhöhe" von Frank Klausmeyer, erschienen am 30.10.2011 auf bbv-net.de

Mit 110 000 Volt auf Augenhöhe

Westerkappeln, 30.10.2011, [...]

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Inspektion mit dem Hubschrauber - Onlineartikel auf derwesten.de

06.10.2011 09:00 - Presse

Transskription des Online-Artikels "Inspektion mit dem Hubschrauber" von Michael Turek, erschienen am 06.10.2011 auf derwesten.de

Inspektion mit dem Hubschrauber

Wesel, 06.10.2011, von [...]

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Kontrollflug: Seitenblicke auf 380 000 Volt. Mit Video - Online-Artikel auf solinger-tageblatt.de

24.09.2011 12:28 - Presse

Transskription des Online-Artikels "Kontrollflug: Seitenblicke auf 380 000 Volt" von Uli Preuss, erschienen am 24.09.2011 auf solinger-tageblatt.de

Kontrollflug: Seitenblicke auf 380 000 [...]

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Helikopter-Flug Gefahrensucher - Online-Artikel auf derwesten.de

23.09.2011 00:00 - Presse

Transskription des Online-Artikels "Helikopter-Flug Gefahrensucher" von Hannah Blazejewski, erschienen am 23.09.2011 auf derwesten.de

Helikopter-Flug Gefahrensucher

 

Helikopter-Flug [...]

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Auf Kontrollflug - Online-Artikel auf derwesten.de

29.07.2011 11:45

Transskription des Online-Artikels "Auf Kontrollflug" von Daniel Hadrys, erschienen am 29.07.2011 auf derwesten.de

Auf Kontrollflug


Screenshot des Artikels 'Auf Kontrollflug'Hattingen. Einmal im Jahr fliegt das Unternehmen Amprion die Hochspannungsleitungen ab – die Hattinger Zeitung war dabei.

Da steht er, der Helikopter, und schneidet die Luft mit seinem laufenden Rotor in gleichmäßige Scheiben. Dabei dünstet er den Geruch von verbranntem Treibstoff aus. Der Hubschrauber wird in wenigen Minuten vom Umspannwerk an der Isenbergstraße starten, um die Mitarbeiter des Dortmunder Unternehmens Amprion so nah wie möglich an die Stromleitungen zu befördern. Einmal im Jahr überprüft der Betreiber von Hoch- und Höchstspannungsleitungen sein gesamtes, 11 000 Kilometer langes Netz.

Die Hattinger Zeitung darf heute dabei sein, wenn Pilot Rolf Berge und Leitungsexperte Ulrich Richter Masten und Kabel auf Schäden untersuchen. Für den Autor dieses Artikels ist es eine Premiere. Aufregend ist es daher schon.

Wie lange Rolf Berge denn schon fliege? „Puh, da muss ich überlegen.“ Es beruhigt etwas, dass der Pilot erst einmal über diese Frage nachdenken muss, er scheint einiges an Berufserfahrung zu haben. „36 Jahre“, löst Berge auf. Zwei Steine sind gerade vom Herzen gefallen.

Mit weniger Ballast geht es in den Helikopter. In seinem Innenraum ist nicht mehr Platz als in einem Kleinwagen. An der vorderen Sitzreihe ist ein kleiner Feuerlöscher befestigt. In einer wirklich brenzligen Situation ist er wahrscheinlich genauso nützlich wie die Atemmasken, die in einer Passagiermaschine im Falle des Druckabfalles von der Kabinendecke fallen oder die Schwimmwesten unter den Sitzen, mag manch ein Zeitgenosse denken.

Die Passagiere schnallen sich an. Sie setzen ihre Kopfhörer auf, die schon vor dem Start bei laufenden Motoren die einzige Möglichkeit sind, ohne Gebrüll zu kommunizieren. Die Lautstärke steigt weiter, der Hubschrauber ruckelt immer kräftiger, als die Rotoren sich immer schneller drehen. Das Wackeln löst sich schließlich im Gefühl auf, keinen festen Boden mehr unter den (Helikopter-)Füßen zu haben. Und es fühlt sich gut an, wie Berge seine Maschine geschmeidig auf eine Höhe von ungefähr 60 Metern steigen lässt.

Mit chirurgischer Präzision fliegt er an die Leitungen heran und mit einer Geschwindigkeit von 20 bis 25 Stundenkilometern entlang. Die gewölbten Scheiben lassen die dicken Stromseile aus Aluminium, durch die eine Spannung von 220 000 und teilweise sogar 380 000 Volt fließt, äußerst nah erscheinen.

„36 Jahre“ – man ruft sich die Antwort wieder ins Gedächtnis. Richter lässt seinen geschulten Blick gelassen über jedes Kabel, die Isolatoren und die Metallskelette der Freileitungen schweifen und prüft, ob der Bewuchs nicht zu dicht an Leitungen heranreicht. „Bisher haben wir keine gravierenden Schäden feststellen können“, erläutert er. „Und falls wir etwas finden, wird es auch aus der Luft repariert.“ Doch soweit kommt es nicht.

Ergebnis: Alles in Ordnung

Nach 20 Minuten sind Berge und Richter fertig mit der Inspektion für das Hattinger Netz. Ergebnis: Die Leitungen sind in Ordnung. Für den Rückflug geht es auf 200 Meter. Von dieser Höhe aus lässt sich Hattingen gut überblicken. Die St.-Georgs-Kirche ist genauso gut erkennbar wie das Industriemuseum, sie erscheinen wie kleine Modelle auf einer dreidimensionalen Landkarte. Diesen Anblick nehmen die Passagiere mit, als sie wieder sicher am Umspannwerk landen. Trotz anfänglicher Nervosität – die Eindrücke werden wohl für immer in ihrem Gedächtnis bleiben.