Vogelschutz
In bestimmten Gebieten verenden überdurchschnittlich viele Zugvögel an Hochspannungsleitungen, weil sie diese im Flug nicht als Hindernis wahrnehmen können. Gemeinsam mit Naturschutzverbänden und den Betreibern der Leitungen wurde 2005 damit begonnen, besonders unfallträchtige Bereiche durch den Einbau von Vogelschutzbändern zu entschärfen.
Hierbei handelt es sich um Flatterbänder aus Kunststoff, die im Abstand von jeweils 25 Metern am Erdseil angebracht werden und dadurch die Sichtbarkeit der Leitung für Zugvögel erhöhen. Untersuchungen haben ergeben, dass durch diese Maßnahme die Anzahl der verendeten Tiere im jeweiligen Bereich um durchschnittlich 90 % abgenommen hat.









